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Nirgendwo Reue February 16, 2014

Posted by Steven in In-Media.
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ABMHNG

In der letzten Zeit war es vergleichsweise ruhig rund um die offiziellen Gestalten im RedTube Abmahn-Krimi. Leider wird die Situation komplexer und volle Aufklärung ist nicht in Sicht (die Rechtsorgane arbeiten eben langsamer).

Was ich festhalten kann: zumindest die Deutschen Beteiligten der verschiedenen Kanzleien geben weiter Interviews und zeigen nirgends Reue. Es wird weiter betont, dass man ja zum Wohle der Mandantschaft (THE ARCHIVE) gehandelt habe und dass die gesammelten Adressen ja zu Menschen gehören, die wohl einfach mal ein paar Euro sparen wollten.

Meine Einschätzung: Furchtbar – diese Menschen vernetzten sich um Unsicherheiten auszunutzen und hunderte Tausende Euro von unsicheren Menschen einzusammeln.

Aktuelle Details:

Die Zeit über die Praxis von Rechtsanwalt Daniel Sebastian (der ja im oben verlinkten Interview null Reue zeigt):

“Hätte die Wahrheit in den Anträgen gestanden, dass es sich bei RedTube um ein Streamingportal handelt, wären sie wohl alle abgelehnt worden. ” 

Oder anders interpretiert Hr. Sebastian hat die Warheit laut Zeit bewusst verschleiert um an die Adressen von tausenden Menschen zu kommen.

Und weiter noch eine Watsche für den unschuldigen Anwalt der nur das Beste für seine Mandanten möchte:

“Inzwischen hat das Landgericht diesen Fehler festgestellt und seine Beschlüsse aufgehoben.”

heißt: verschleierte Wahrheit führte zu Adressen und damit dann für irgendjemanden in der Abmahnmaschine zu Geld (mind 250€ pro bezahlter Abmahn-Forderung) — volle Wahrheit führte zum aufheben der Beschlüsse und damit hätte es nie eine Adresse gegeben.

Im Interview weicht Hr. Sebastian auch aus und verweist darauf wie schädlich das Anbieten von Pornos doch für die jungen Menschen unserer Gesellschaft ist – doof nur, dass er diese Dinge nicht verfolgt sondern im Namen von dubiosen Mandanten einfach verschleiernde Briefe an das LG Köln schickt.

“Die Kölner Richter sagen denn auch, Sebastian habe nicht ‘mit offenen Karten gespielt’. Die Staatsanwaltschaft Köln hat Ermittlungen wegen falscher eidesstattlicher Versicherungen aufgenommen. “

Und zum Thema Rechtekette schreibt die Zeit:

“Oliver Hausner […] ins Spiel. Er hat zwei Verträge unterschrieben, die The Archive dem Gericht via Sebastian vorlegte, um nachzuweisen, dass das Unternehmen die Rechte an den Pornofilmen besitzt. Doch die Firma Hausner Productions, die die Verwertungsrechte laut Vertrag ursprünglich hielt und an The Archive weiterverkaufte, gibt es nicht. Es hat sie auch nie gegeben, im Berliner Gewerberegister war sie nie verzeichnet. Die im Vertrag aufgeführte Firmenadresse ist falsch. “

 

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